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Unsere Tipps für SUP Anfänger

Stand-Up-Paddling als Sup Anfänger ist „kinderleicht“ zu erlernen. Jedoch gibt es allerlei Fehler die du machen kannst. Damit du von Anfang an Spaß mit deinem Sup Board hast, wollen wir dir in diesem Artikel nicht die Fehler näher bringen sondern erklären wie du es richtig machen kannst!

Sup Anfänger

Vorbereitungen

 

Suche als Sup Anfänger für den Aufbau und die Vorbereitungen grundsätzlich einen Platz auf, der

  1. groß genug ist und
  2. der Untergrund so wenig spitze Steine wie möglich aufweist

Am besten ist wohl immer eine Wiese, aber die gibt es vermutlich nicht an jedem Startpunkt.


Achte beim Zusammenbau deines Boards vor allem auf die Angaben des Herstellers! Der Luftdruck bei einem ISUP sollte so genau wie möglich der Angabe des jeweiligen Herstellers entsprechen. Die meisten namhaften Hersteller empfehlen in der Bedienungsanleitung einen Luftdruck zwischen 14 PSI und 17 PSI (gerundet 1,0 bar bis 1,2 bar).


Die Finne bzw. Finnen auf der Unterseite müssen mit der Spitze nach hinten (zum Heck) am Board montiert werden und sollten wegen der Verletzungs- und Bruchgefahr grundsätzlich so spät als möglich vor dem Wassern montiert werden.


Die ideale Länge des Paddels ist individuell sehr unterschiedlich. Neulingen wird empfohlen, stehend den Griff des Paddels mit der Hand des nach oben ausgestreckten Arms noch einfach greifen zu können, d. h. der Griff sollte max. bis zum Handgelenk reichen.


Wir empfehlen allen Sup Anfänger grundsätzlich das Tragen einer Schwimmweste oder -hilfe.


Wärme deine Schultern und Arme wenigstens ein bisschen auf, bevor du aufs Wasser gehst und lospaddelst.

 

Und los geht’s

 

  1. Lege den Leash an, bevor du auf das Board steigst! Selbst auf stehenden Gewässern kann das Board durch Wind etc. nach einem Sturz schneller abtreiben als du schwimmen kannst. Dies gilt übrigens auch für geübte Schwimmer!
  2. Finde einen festen Stand zentral auf dem Board, nutze die ganze Breite, das bringt Stabilität. Die Füße stehen parallel etwa Schulterbreit auf dem Board.
  3. Konzentriere dich auf lange Paddelzüge, indem du deinen ganzen Körper einsetzt. Gehe leicht in die Knie, beuge deinen Oberkörper etwas nach vorne und tauche das Paddelblatt weit vorne ins Wasser.
  4. Die Schnelligkeit spielt beim Paddelzug anfangs überhaupt keine Rolle. Ziehe das Paddelblatt kraftvoll aber kontrolliert und gleichmäßig ungefähr bis zu deiner Körperachse durchs Wasser.
  5. Schau nach vorne – nicht nach unten! Wenn du den Horizont siehst, kann dein Körper das Gleichgewicht einfacher halten und du wirst nicht so leicht seekrank. Pass auf, wenn du dich umdrehen musst, das Gleichgewicht zu halten, wenn du nach hinten schaust, erfordert Übung.
  6. Sei vorsichtig beim Paddeln mit Downwind (ablandigem Wind). Es macht zwar Spaß, mit dem Wind im Rücken raus zu paddeln, der Rückweg kann dich aber schnell überfordern, da die Angriffsfläche deines Körpers nicht zu unterschätzen ist. Setze oder knie dich notfalls auf dein Board, um die Angriffsfläche bei Gegenwind zu verringern.
  7. Solltest du auf einer Tour einmal in einen Sturm oder größere Wellen geraten, versuche immer auf dem Board zu bleiben. Schwimmen mit dem Board im Rücken oder an der Hand sollte immer die letzte Option sein, da der Wind das Board dann unkontrolliert bewegen lassen kann.

 

Wer sich alleine nicht zutraut das Supen zu erlernen, kann die ersten Schritte natürlich unter fachkundiger Anleitung durchführen. Mittlerweile werden an vielen Seen oder Flüssen Sup Anfänger Kurse angeboten.